Rütihard

Enttäuscht habe ich den Leserbrief von Peter Eckerlin gelesen. Viele Sachen wurden dort verdreht oder hinein interpretiert.

Eigentlich müsste ICH an dieser Stelle von einer Frechheit reden, um bei deinen Worten zu bleiben, Peter. Die SVP wie auch ich sind immer offen für einen Dialog. „Social Medias“ tragen leider oft zum Gegenteil bei. Gleiches habe ich auch schon betreffend unseren Gemeindeversammlungen kundgetan. In einer Demokratie gilt es unterschiedliche Meinungen zu akzeptieren und ich fand deinen früheren Vergleich, mich als rechten Verteidiger zu betiteln, als gelungen.

Hans-Ueli Studer ist, wie du richtig schreibst, mein Parteikollege. Sein Amt als Bürgerratspräsident übt er jedoch nicht als Parteivertreter aus. Er war auch lange vor seiner SVP-Mitgliedschaft Bürgerrat.

Mein von dir erwähnter „Frust“ bezieht sich nur darauf, dass das Erarbeiten von Lösungen nicht möglich ist, wenn man bereits von Beginn an mit deren Verhinderung teilnimmt. Die SVP hat ebenso geschrieben, dass sie zuerst einmal abwarten wird, was die vielen Fachleute in der Dialoggruppe präsentieren. Sollten, aufgrund geologischer Gutachten sowie der Probebohrungen (starke Fakten, wie von dir gefordert), Zweifel an der Möglichkeit des Salzabbaus auftreten, behält sich die SVP einen negativen Entscheid vor. In der Schweiz sollten wir jedoch unseren einzigen Bodenschatz selber abbauen können. Allfällige Versorgungsengpässe wie bei einer aktuellen Pandemie, nebst den ökologischen Vorteilen, lassen grüssen.

Markus Brunner, Präsident SVP Muttenz

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